Datenbanken

Bevor man den Sinn einer Datenbank erläutern kann, muss man denn Nutzen von Daten kennen.

Daten sind gleichbedeutend mit Wissen. Je mehr Sie über Ihren Kunden wissen, desto mehr Geld können Sie mit ihm verdienen. Haben Sie nur eine Chance, dem Kunden ein Angebot für eines ihrer Produkte zu machen, sind Sie deutlich im Vorteil, wenn Sie die Vorlieben Ihres Kunden kennen.

In der heutigen Aufmerksamkeits-Ökonomie sind genau diese Daten Ihr Vorteil: Im Internet haben Sie meist nur einen einzigen Berührungspunkt mit Ihrem potenziellen Kunden. Bieten Sie ihm etwas an, das er braucht, kauft er. Andernfalls zieht er weiter.

Ähnlich wie Geld können Sie Daten auch bei sich aufbewahren: Geld bewahrt man im Sparstrumpf auf und Daten im Kopf. Doch erst eine Bank kann das Geld bündeln und beispielsweise den Bau einer Fabrik finanzieren und an den Zinsen verdienen.

Genau so verhält es sich mit den Daten: Tragen alle Mitarbeiter der Firma ihr Wissen in einer Datennbank zusammen, kommen auch eine Art Zinsen zusammen: nämlich Schlussfolgerungen aus dem Wissen.

Das können zum Beispiel Erkenntnisse über Trends sein oder Ergebnisse von AB-Tests, die Ihren Verkaufserfolg weiter steigern.

Banken bieten auch Sicherheit: Im Tresor der Bank kann das Geld schwerer gestohlen werden als aus dem Sparstrumpf. Auf Daten übertragen heißt das: Ist der Mitarbeiter krank oder kündigt, verschwindet das Wissen nicht aus dem Unternehmen, sondern ist weiterhin in der Datenbank gelagert.