Software-Design mit UML

Bei moderner Software-Herstellung wird nicht einfach drauf-losprogrammiert. Alles beginnt mit einer Planung.

Dabei kommen auch Diagramm-Sprachen zum Einsatz, die das OMG standardisiert hat: UML. Mit UML kann man in den verschiedensten Diagrammtypen folgende Dinge ausdrücken:

  • Datenschemen per UML-Klassendiagramm
  • Interaktion von Akteuren (Personen, Server, Drucker) mit Use-Case-Diagrammen
  • Paketdiagramm und Kollaborationsdiagramm stellen den logischen Aufbau des Systems dar
  • Aktivitätsdiagramm, Sequenzdiagramm und Zustandsdiagramm können Abläufe und Interaktionen von Teil-Komponenten beschreiben

Bei der Modellgetriebenen Softwareentwicklung geht man sogar noch einen Schritt weiter: Anstatt mit den Diagrammen die Software zu planen und sie dann von Programmierern produzieren zu lassen, werden alle bereits in den Diagrammen dargestellten Informationen automatisch als Code generiert. Das hat folgende Vorteile:

  • Die Softwareentwicklung wird kostengünstiger, da ein großer Teil der Programmierarbeit automatisiert wird
  • Es entstehen weniger Fehler
  • Bei einer Änderung der Architektur sind Code und Diagramm trotzdem noch synchron

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